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John Rambo
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John Rambo
29.09.2008 von Sandy-x
John Rambo (Originaltitel: Rambo) ist ein US-amerikanisch-deutscher Actionfilm aus dem Jahr 2008. Regie führte Sylvester Stallone, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film ist nach Rambo 2 – Der Auftrag (1985) und Rambo 3 (1988) die dritte Fortsetzung des Actionfilms Rambo aus dem Jahr 1982.
Auf DVD erschienen bei DVD Warner sind zwei geschnittene deutsche Fassungen und eine ungeschnittene einmal auf DVD und einmal auf Blueray. Von der ungeschnittenen Fassung gibt es jeweils eine Steelbox als DVD-Fassung und Bluerayfassung.
Altersfreigabe:
Geschnittene Fassung: Freigegeben ab 16 Jahren.
Uncut: Keine Jugendfreigabe.
Der Inhalt ist schnell erzählt. Wer sich den Film noch ansehen möchte sollte diesen Teil überspringen. Also den Kasten nicht lesen.Zitat
Der Vietnam-Veteran Rambo lebt zurückgezogen in Thailand als Schlangenfänger und Bootskapitän. Als eine Gruppe von Missionaren, allen voran Dr. Michael Burnett und Sarah Miller, Lebensmittel und Medikamente in ein abgelegenes Dorf im kriegszerütteten Burma bringen will, lässt sich Rambo dazu überreden, ihnen zu helfen, und fährt sie mit seinem Boot in die Krisenregion. Obwohl die Missionare bereits auf dem Hinweg nach Burma mit der Gefahr dieser Region konfrontiert und von Piraten, die Sarah als Wegzoll haben möchten, aufgehalten werden, wollen sie ihr Vorhaben nicht abbrechen. Weil John Rambo die Piraten erschießt, will der Missionar Michael Burnett nach ihrer Ankunft den restlichen Weg zum Dorf ohne Rambo gehen und den Rückweg ebenfalls alleine meistern, da er mit Rambo nichts mehr zu tun haben will.
Nach seiner alleinigen Rückkehr erfährt Rambo von dem Pastor Arthur Marsh, dass seit einigen Tagen jeglicher Kontakt zu den Missionaren abgebrochen ist. Auf Anweisung des Pastors macht sich Rambo mit einer Söldnertruppe unter der Leitung von Lewis wieder auf den Weg zu dem abgelegenen Dorf, welches sie ausgeplündert und niedergebrannt vorfinden. Alle Dorfbewohner wurden auf grausame Weise getötet, die Hilfsaktivisten gefangengenommen.
Unterstützt von Widerstandskämpfern der Karen, können sie die Missionare und die anderen Gefangenen unbemerkt aus dem Lager befreien. Da John Rambo es nicht schafft, Sarah Miller innerhalb der vereinbarten Zeit aus dem Camp zu bringen, werden Rambo, Sarah und der Scharfschütze „Schoolboy“ von der restlichen Söldnertruppe und den anderen Befreiten getrennt. Den Soldaten der Militärregierung, welche am nächsten Morgen die Verfolgung aufnehmen, gelingt es, die Söldner und die Missionare wieder in ihre Gewalt zu bringen. Kurz bevor die Gefangenen durch die Soldaten exekutiert werden können, greift Rambo ein. Die Söldner nutzen dies aus und nehmen kurzerhand an dem Gefecht teil. Kurz darauf tauchen noch die Rebellen auf und zerstören ein Kanonenboot. Der Kommandant Major Tint versucht zu fliehen, wird jedoch von Rambo getötet.
Der Film endet mit einer Szene, in der John Rambo auf die Farm seiner Eltern zurückkehrt. |
Mein Fazit
Im Großen und ganzen handelt es sich bei John Rambo um Aktionsreiche Unterhaltung die eher als kurzweilig bezeichnet werden könnte. Ich will nicht sagen, dass der Film langweilt. Das wohl eher nicht. Wer auf jede Menge Blut gepaart mit platzenden Köpfen und durch die Luft wirbelnden Gliedmaßen steht der ist hier richtig, sofern es ihm nichts ausmacht, dass das ganze nicht von viel Spannung und Geschichte umgeben ist. Wobei das sicher Geschmackssache ist. Manche empfinden den Film vielleicht auch als spannend. Mir war er zu geradlinig.
Rambo liefert Leute im Dschungel ab, Leute werden entführt, Rambo kommt wieder und holt Leute raus. Dabei biegt die Story nicht einmal ab. Es ist als ob John Rambo die Unbesiegbarkeit in Person ist. Nicht einen Moment glaubt man daran, er könnte es nicht schaffen oder gar sterben. Keine Spannung in meinen Augen.
Die Effekte im Film sind aber ziemlich gut. Man glaubt stellen weise sich mitten im Krieg zu befinden. Die einzelnen Verletzungen werden unglaublich realistisch dargestellt. Man bekommt Krieg und Verwüstung in ihrer ungeschminkten Gesamtheit dar geboten. Es grenzt beinahe am guten Geschmack und dürfte für manche Leute nur schwer zu betrachten sein. Da es sich um eine Geschichte die mitten in einem Krisengebiet in Birma spielt handelt, halte ich die Gewaltszenen jedoch nicht für aufgesetzt, sondern denke sie zeigen wohl eher die traurige Realität die an einem solchen Ort vorherrscht.
Man kann John Rambo mal gesehen haben muss es aber nicht. Den Film vergisst man wohl eher auch schnell wieder. Vielleicht bleiben die Schreckensszenen eine Weile im Kopf, zumindest wenn man noch nicht durch die Betrachtung von zu viel expliziter Gewaltdarstellung abgestumpft ist. Persönlich als schlimm empfunden habe ich diese Streckenweise weil es sich um solch realistische Szenarien handelt. Es ist nicht irgendein Actionfilm ohne Hintergrund es handelt von Rebellen und Bürgerkriegähnlichen Umständen die leider in unserer Welt zur täglichen Realität gehören.
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