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Monster Man
USA 2003
Deutscher Titel: Monster Man - Die Hölle auf Rädern
Genre: Horrorkomödie
Regie: Michael Davis
Produkton: Lionsgate-Production
Deutsche ...
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DVD, Film & Co »
Hostel 2
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Hostel 2
29.09.2008 von Sandy-x
Hostel 2 (Originaltitel: Hostel: Part II) ist ein US-amerikanischer Splatterfilm von Regisseur Eli Roth aus dem Jahr 2007. Es handelt sich um die Fortsetzung des Films Hostel aus dem Jahr 2005.
Auf DVD erschienen in Deutschland unter Sony Pictures als durchweg geschnittene Fassung.
1. Fassung geschnittene Kinofassung: Auf DVD und Blueray. Stark geschnitten.
2. Fassung als Extented Version: Auf DVD und in einer Steelboxversion. Leicht geschnitten, es fehlen 7 Sekunden. Lornas Kehlenschnitt ist nicht enthalten.
Die Extentend Steelbox ist mittlerweile mit Beschluss vom 10.Juni 2008 beschlagnahmt, weil die Szenen welche in der Extented geschnitten wurden aus verschiedenen Kammerawinkeln im Bonusmaterial enthalten sind.
Altersfreigabe:Alle Fassungen ohne Jugendfreigabe. Zunächst wurde die Altersfreigabe "Keine Jugendfreigabe" wegen schwerer Jugendgefährdung nicht vergeben. Erst nach massiven Kürzungen erhielt die Kinofassung und die Extented Version das Siegel "Keine Jugendfreigabe".
Steelbox: Beschlagnahmt
Story
Zitat Am Anfang des Films erwacht Paxton, der Überlebende des ersten Teils, in einem Krankenhauszimmer in Italien und wird dort von einem Polizisten befragt. Plötzlich schlitzt ihm der Polizist mit einem Messer den Bauch auf. Paxton erwacht neben seiner Freundin, es war nur ein Alptraum. Er verlässt das Zimmer, da er mit seinen Alpträumen nicht mehr fertig wird. Am Morgen hört seine Freundin das Geräusch einer Motorsäge, das jedoch von einem Gartenarbeiter verursacht wird, und findet den enthaupteten Paxton in der Küche vor. Paxtons Kopf wird zu einem älteren Mann gebracht, der später in der Handlung wieder auftaucht. Danach beginnt die eigentliche Handlung des zweiten Teils:
Die drei jungen Amerikanerinnen Beth (Lauren German), Lorna (Heather Matarazzo) und Whitney (Bijou Philips) studieren in Rom Kunst. Auf dem gemeinsamen Weg zu einem Wochenendausflug nach Prag werden sie im Zug von einer Bekannten, dem hübschen Aktmodell Axelle (Vera Jordanova) überredet, stattdessen mit ihr in einen Badeort in die Slowakei in der Nähe von Bratislava zu reisen.
Sie quartieren sich in einem romantisch-schönen Haus, einer Art Jugendherberge (engl./neudeutsch: Hostel) ein. Als die drei dort ihre Pässe abgeben, werden ihre Fotos und Personendaten sofort auf den Internetseiten einer Firma namens „Elite Hunting“ eingestellt, und alle drei werden meistbietend unter diversen Interessenten versteigert, die Menschen umbringen wollen. Derweil werden sie ständig vor allem von Axelle begleitet und unauffällig kontrolliert.
Der amerikanische Geschäftsmann Todd (Richard Burgi) hat sich den Mord an Beth und Whitney ersteigert und macht seinem eher zurückhaltenden Freund Stuart (Roger Bart), der von seiner Ehefrau gedemütigt wird, mit Beth, die seiner Ehefrau sehr ähnlich sieht, ein „ganz besonderes Geburtstagsgeschenk“. Die beiden reisen kurzfristig an den Ort des Geschehens und Stuart kommt bei einem märchenhaft schönen Erntefest, zu dem Axelle die drei Studentinnen gelotst hat, persönlich mit seinem zukünftigen Opfer ins Gespräch.
Auf diesem Fest wird die schüchterne Lorna, die kaum über Erfahrungen mit Männern verfügt, zu einer einsamen Bootsfahrt mit einem Einheimischen verführt, bei der sie überwältigt und direkt in eine alte Fabrik gebracht wird, in der sie von einer zahlenden Kundin ermordet wird: Kopfüber hängend, nackt und gefesselt wird sie langsam in einen Raum gezogen, in dem sich die Mörderin, ebenfalls nackt, unterhalb von Lorna in eine Badewanne gelegt hat und zunächst mit einer Sense langsam über ihren nackten Körper fährt, den Knebel in Lornas Mund entfernt, ihre Schreie genießt, schließlich ihre Haut aufschlitzt, ihr dann mit einer Sichel die Kehle durchschneidet und sich in dem herabtropfenden Blut suhlt.
Whitney, die schon seit der Zugfahrt nach einem sexuellen Abenteuer sucht und bei einem Einheimischen nun scheinbar einen vernünftigen Partner dafür gefunden hat, wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls in die Todesfabrik verschleppt und dort für Todd schön gemacht. Dabei gelingt ihr eine Flucht, die auf dem nächsten Gang der Anlage jedoch vereitelt wird.
Beth findet sich plötzlich allein in der großen Poolanlage des Badeortes und erkennt schließlich, dass sie auch von den Aufpassern der Mordfabrik umstellt ist. Ihr gelingt eine vorläufige Flucht aus der Anlage. Draußen auf der Straße trifft sie auf einen jungen Mann, der ihr schon bei dem Fest Hilfe angeboten hatte, sie nun aber im Stich lässt, da er selbst große Angst vor der Todesfabrik hat. Kurz darauf wird Beth von einer Horde Straßenkinder überwältigt, jedoch gleich darauf von Axelle und einem älteren Mann namens Sascha (dem oben erwähnten älteren Mann) scheinbar befreit. Nachdem Axelle mit Beth ins Auto gestiegen ist, erschießt Sascha in einer rituellen Bestrafungsszene eines der Straßenkinder. Diese Szene wurde in der deutschen Fassung dahingehend abgeschwächt, dass keines der Kinder erschossen wird, sondern sie nur mit der Waffe eingeschüchtert werden. Beth wird in das luxuriöse Haus von Sascha gebracht, der in Wirklichkeit der Chef der Todesfabrik ist, um dort angeblich zu bleiben, „bis die Polizei eintrifft“. Nachdem Beth sich dort etwas beruhigt hat, wird sie von den Helfern der Todesfabrik abgeholt und in der Fabrik als Opfer für Stuart bereitgestellt.
Todd und Stuart machen sich nun auf zu ihren Morden; während Todd sich scheinbar euphorisch und völlig gewissenlos in ein Schlachterkostüm zwängt, beginnt Stuart daran zu zweifeln. Todd hat im Mordraum großen Spaß daran, die schreiende Whitney mit einer laufenden Handkreissäge zu bedrohen. Als sich jedoch deren Haare in der Kreissäge verfangen, und sie daraufhin teilweise skalpiert wird, ist er vom Anblick entsetzt und will von ihr ablassen. Die Wächter der Todesfabrik akzeptieren dies jedoch nicht, da im abgeschlossenen Vertrag die Durchführung des Mordes verpflichtend ist. Als Todd sich endgültig weigert Whitney zu töten, werden Hunde auf ihn gehetzt, die ihn töten und seine Leiche schwer verstümmeln.
Stuart entwickelt im Todesraum gegenüber seinem Opfer Beth zunächst große Skrupel, bindet sie los und will mit ihr fliehen, entscheidet sich dann aber anders, schlägt sie nieder, fesselt sie erneut auf den Folterstuhl und versucht, an ihr die Frustration gegenüber seiner Beth sehr ähnlich sehenden Ehefrau abzuarbeiten. Es geht ihm aber weniger um körperliche Gewalt als viel mehr darum, sie für die Unverschämtheiten seiner Ehefrau zu beschimpfen und von ihr Respekt einzufordern.
Zwischenzeitlich wird ihm von den Betreibern der Todesfabrik auch noch angeboten, die verletzte Whitney als „Sonderangebot“ umzubringen, was er auch tut, nachdem er Todds Leiche bestialisch verstümmelt gesehen hat, und er denkt, Whitney sei die Täterin. Dabei ist auch zu sehen, dass der Einheimische, mit dem Whitney anbändeln wollte, ebenfalls in der Todesfabrik gelandet ist: Er wird von einem italienischen Kunden von den Beinen aufwärts bei lebendigen Leib verspeist.
Stuart kehrt zu Beth zurück und macht sich weiter vor allem mit Worten an ihr zu schaffen. Als er ihre Fesseln losbindet, um sie auf dem Fußboden zu vergewaltigen, weil seine Ehefrau ihm auch den Sex verweigert, kann Beth Stuart überwältigen und ihn eine Weile als Geisel festhalten, so dass sie die Aufmerksamkeit des anrückenden Personals erhält. Sie kann Sascha überzeugen, dass sie genug Geld hat, um sich freizukaufen. Ihrem Peiniger Stuart, der sie nicht überbieten kann, schneidet sie den Penis ab, als er sie eine „verfickte, dämliche Nutte“ nennt. Sie lässt ihn verbluten, da es der Vertrag mit dem Betreiber der Fabrik verlangt jemanden zu töten. Als sie mit den Betreibern der Fabrik den Raum verlässt, frisst einer der sie begleitenden Hunde Stuarts abgeschnittenen Penis auf.
Nachdem sie sich freigekauft hat, beauftragt sie die Straßenkinder, Axelle, die weiterhin als Lockvogel für potenzielle Mordopfer fungiert, von einem Fest wegzulocken, um sie mit einer großen Axt zu enthaupten. Nachdem sich Beth vom Tatort entfernt, endet der Film damit, dass die Straßenkinder Fußball mit dem Kopf der enthaupteten Axelle spielen. Dies wird jedoch nicht in der deutschen Kinofassung gezeigt. |
Mein Fazit
Im Vergleich zum ersten Teil ein echt müder abklatsch. Persönlich fand ich den ersten Teil schon nicht derart überwältigend dass ich ihn als Muss in einem gut sortierten Horror, Thriller und Splatter DVD Regal betrachtet habe. Aber den zweiten Teil hätte Eli Roth sich mehr als nur sparen können.
Vor allem zum Ende hin hinkt der ganze Film gewaltig. Es kommt einem vor als ob den Machern nichts besseres eingefallen ist als den Film zu einem schnellen unspektakulären Ende zu bringen.
Die Story von Hostel 1 und 2 finde ich im Grunde gar nicht so verkehrt. Reiche Säcke die sich den Tod anderer Menschen erkaufen. Ihren abartigen Trieben freien Lauf lassen und teures Geld dafür bezahlen andere zu Tode quälen zu dürfen. Eli Roth hat im Making of zu Hostel 1 erwähnt dass ihm die Idee kam als er von solch ähnlichen Vorkommnissen in Thailand gehört hatte. Dort sollen angeblich Reiche Menschen dafür bezahlen jemanden töten zu dürfen und man kann sich dort angeblich über einen großen Markt hierfür erfreuen. Insofern kommt mir die Story nicht an den Haaren herbeigezogen vor.
Wer weiß schon was wirklich zum Teil zwischen Himmel und Hölle so abgeht? Jedenfalls erscheint das alles nicht völlig undenkbar.
Die Frage ist wohl auch nach dem Bedarf so etwas filmisch dar zu stellen. Befriedigt der Film den Gewaltvoyeurismus kranker Individuen oder schreckt er den vernünftigen Betrachter ab? Es ist sowieso immer sehr schwer die Freude am Splatterfilm einem Nichtliebhaber begreiflich zu machen. Vielleicht weil es keine einfache Erklärung gibt.
Die Mehrzahl derer die sich Hostel ansehen, werden von den Szenen sicher angewidert sein und sehen sich solche Filme auch wegen dem "Oh", "Ah" und "Igitt" solcher Szenen an.
Ich persönlich verstehe die Beschlagnahme nicht ganz. Ohne Jugendfreigabe sollte gewährleistet sein, dass kein Jugendlicher sich diesen Film ansieht. Die Beschlagnahme durch Jugendgefährdung zu begründen ist damit eigentlich für den Arsch. Das es immer kranke Individuen geben wird die unter Umständen gewisses Bildmaterial zu ihren kranken Zwecken missbrauchen dürfte jedem Klar sein. Dennoch wird niemand Pipi Langstrumpf beschlagnahmen weil irgend so ein Pädophiler die kleine Rothaarige in den Strapsen so geil findet. Darüber sollte hin und wieder nach gedacht werden wie ich finde.
Ich jedenfalls würde Hostel 2 nur als "Nice Prize" erwerben weil der volle Preis sicher in jeder Sekunde des Betrachtens ein riesiges Loch ins Herz des Käufers reißen dürfte und zu einem weit aus größeren gefühlten Loch im Geldbeutel führt. Kurz gesagt rausgeschmissenes Geld.
Lieber erst mal leihen, wem's gefällt der kann sich den Film dann immer noch kaufen.
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