USA 2003
Deutscher Titel: Monster Man - Die Hölle auf Rädern
Genre: Horrorkomödie
Regie: Michael Davis
Produkton: Lionsgate-Production
Deutsche Erstveröffentlichung: Kinowelt Fantasy Filmfest 01.08.2003
DVD-PAL Deutsch: Kinowelt Home Entertainment, erhältlich seit 04.05.2004
FSK: keine Jugendfreigabe
Preview
Adam, welcher als Totalversager und Spießer zählt, ist mit dem Auto unterwegs zur Hochzeit seiner von ihm immer noch begehrten Exflamme. Sein Kumpel Harley, hat sich heimlich mit ins Auto geschlichen und begleitet ihn auf der Reise.
Harley zieht Adam ständig auf und hat auch sonst immer eine mächtig "große Fresse". U.a. zieht er sämtliche Anwesenden an einer ländlichen Tankstelle derb ins lächerliche.
Darauf hin werden sie plötzlich von einem im Stil von Madmax umgestalteten Monstertruck verfolgt und von der Straße abgedrängt.
Nach einer nicht ganz ruhigen Nacht in einem Motel, nehmen die beiden noch eine Anhalterin (Sarah) mit auf die Reise.
Von nun an werden sie ständig mit dem Monstertruck und dessen unheimlichen Fahrer konfrontiert.
Während der Reise stoßen sie immer wieder auf Menschen denen Gliedmaßen fehlen. Zufall? Wohl kaum. Lasst Euch überraschen.
Meine Meinung
Eine wirklich gelungene Horrorkomödie.
Schon lange habe ich nicht mehr so über eine Horrorkomödie gelacht.
Die Waage zwischen Witz und Gore hält sich ganz ordentlich. Der Bodycount ist nicht so hoch wie man es vielleicht von anderen Filmen dieses Genres gewöhnt ist, mehr wäre aber in diesem Fall auch weniger.
Der Film erinnert anfangs ein wenig an Jeepers Creepers, wegen dem "Madmax"-artig umgestalteten Monstertruck der von einem monstermäßigen Leatherfaceclone gefahren wird und das Fahrzeug der Hauptsdarsteller im ersten drittel des Films von der Straße abdrängt. Ein bisschen Story-déjà vu.
Ansonsten weiß ich nicht genau womit ich Monsterman vergleichen soll. Ein bisschen Roadmovie mit ordentlich viel Humor und einem stinkigen, unheimlichen Verfolger mit mehrfach geflickten Ledergesicht der nicht sonderlich gut zu Fuß ist.
Wer Splatterhumor der Achziger mochte wird Monsterman u.U. lieben, gerade weil der Gore sich ein wenig zurück hält. Denn sind wir doch mal ehrlich. Splatter bedeutet heutzutage Gore von der ersten bis zur letzten Sekunde, was ich persönlich schon wieder mega langweilig finde. So ist's genau richtig.